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Wie die EVA entstand

Auf Initiative von Rolf Rickborn wurde am 19. Februar 2002 die ErmsVerbund-Arbeitsgruppe gegründet. Im Metzinger Rathaus waren die Vertreter der Orte entlang der Erms versammelt, ebenso die Vertreter der beiden Gewässer-Direktionen. Unter Leitung von OB Hauswirth wurden die Zielsetzung vorgetragen und die grundsätzlichen Arbeitsfelder abgesteckt. Weitere Sitzungen mit den Bürgermeistern und Gewässerfachleuten folgten.
Die Organisation liegt bei Herrn Rickborn.

Das erklärte Ziel aller Beteiligten von der Quelle bis zur Mündung ist die Renaturierung der Erms, wie sie auch von der Europäischen Wasser-Rahmenrichtlinie (EU-W RRL) gefordert wird. Hierzu ist die überörtliche Zusammenarbeit unabdingbar. Die Überschwemmungen in Neckartenzlingen sprechen dafür, darüber hinaus zu untersuchen, ob schädliche Ausuferungen in den Ortslagen verhindert werden können.

Die Erms ist über 20,28 km ein Gewässer erster Ordnung. Ausbau, Renaturierung und Unterhaltung obliegt dem Land Baden-Württemberg. Wo die Erms ein Gewässer II. Ordnung ist, über 10,8 km, liegt die Zuständigkeit bei den Kommunen, deren
Gewässerentwicklungspläne als Basis für Renaturierungs-Maßnahmen genutzt werden. Die Renaturierung ist förderfähig. Die Mitwirkung der Anliegergemeinden ist stets unerlässlich, da nur einvernehmlich Verbesserungen zu erreichen sind.

Um die Erms stärker in das Bewusstsein der Bürger zu rücken, sind Aktionen geplant, die alle Bevölkerungsschichten ansprechen.

An unserer Erms gibt es viel zu tun, packen wir es miteinander an!

Metzingen, im September 2002

Das EVA-Team

 Das EVA Team

Von links nach rechts: Herr Ganser (Riederich), Herr Krohmer (Metzingen), Frau Auer (Riederich), Herr Kraft (Bempflingen), Frau Martini (Dettingen), Frau Popp (Neckartenzlingen), Herr Streble (Bad Urach) und Herr Rickborn.
(Aufnahme vom 20.03.2006)